Sitkafichtenlaus

Zur Zeit verbreiten sich diverse Blattlausarten an sämtlichen Laubgehölzen. Oft wird es zu spät bemerkt wenn die Blätter schon deformiert oder zusammengerollt sind. Eine Bekämpfung ist dann sehr schwierig. Erfolgreicher ist die Entfernung der entsprechenden Pflanzenteile. Weiterhin ist mit dem Zuflug von Sitkafichtenläusen zu rechnen. Die Schäden - befallen werden zu erst die Nadeln vom Vorjahr - sind nicht mehr zu beheben. Durch die Saugtätigkeit verfärben sich die Nadel gelb gefleckt, später verbräunen die Nadeln und fallen ab. Die ausgewachsenen Tiere sind grünlich mit deutlichen orangerote Augen. Die Weibchen legen Wintereier die im Frühjahr schlüpfen.

Durch sogenannte Klopfproben ca. alle vier Wochen kann man den Befall verfolgen. Ein weißes Blatt wird unter ein Ast gehalten, dieser dann leicht von oben angeklopft. Auf dem weißen Blatt kann die Ernte dann beobachtet werden. Bekämpung mit allen zugelassenen Mitteln gegen beißende und saugende Insekten.

Die feuchtwarme Witterung in der letzten Zeit hat auch verschiedene Blattpilze wie falschen und echten Mehltau aktiviert. Wenn Sie dafür sorgen, dass die Sonne und der Wind die Blätter gut abtrocknet und Sie möglichst nur Morgens gießen und die Pflanzen somit trocken in die Nacht gehen sollte der Befallsdruck rückläufig sein.

Wenn Pflanzen von Schädlingen befallen werden

Wenn Pflanzen von Schädlingen befallen werden, stellt sich oft die Frage, wohin mit den Pflanzenabfällen um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern?

Fachgerechte Kompostierung hilft an dieser Stelle am besten. In größeren Komposthaufen sollten die befallenen Pflanzenreste liegen und möglichst zugedeckt sein. Im Inneren des Komposthaufens kommt es durch den Verwesungsprozess zu hohen Temepraturen, die Keime und Erreger absterben lassen. In unseren Mieten haben wir zum Beispiel teilweise bis zu 80°C gemessen. 

Pflasterflächen

Vergessen Sie nicht besonders bei dieser feuchten Witterung die hellen  Pflasterflächen zu versiegeln.